Owoce w szkole

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Dies ist ein reichlich sechs Zentimeter langes Stück einer der Länge nach geteilten Karotte, die an einer kleinpolnischen Grundschule im Rahmen des Programms „Owoce w szkole“ (Obst in der Schule) überreicht wurde. Kaum etwas illustriert die Absurdität des europäischen Sozialstaats besser als dieses unschuldige Stückchen Karotte in seinem Plastiksäckchen.

Glaubt irgendjemand, die Bürger und zugewanderten Einwohner der Rzeczpospolita Polska seien nicht im Stande, ihren Kindern in angemessener Menge Obst und Gemüse zu kaufen? Ein Kilo Äpfel kostet rund zwei Zloty (0,50 Euro), ein Kilo Karotten ebenfalls, sofern es nicht billiger zu haben ist.

Nun gibt es Familien, in denen das Geld nicht für Obst ausgegeben wird, wo all dasjenige herrscht, was man als soziale Pathologie zu bezeichnen pflegt. In Polen, Deutschland, anderswo.

Den Kindern aus solchen Familien hilft kein öffentlich finanziertes Karottenviertel, sondern eine Schule, die ihren Namen verdient, und eine Wirtschaft, die brummt. Jobs, die leicht zugänglich sind. Damit sich solche Kinder ihren Weg aus dem Elend bahnen können.

„Owoce w szkole“ ist ein staatliches/überstaatliches Programm, die EU hat auch hier ihre Tentakeln. Das heißt, es wird durch Steuern und Staatsverschuldung finanziert. Genau durch solche Maßnahmen also, die eine dynamische Wirtschaftsentwicklung verhindern.

Mit einem Wort: Ihr selbstverliebten, selbstgerechten „Sozial“-Menschen helft mit, das Elend zu petrifizieren, vor dem zu bewahren Ihr den Anspruch habt!

Für das Apfel-Zustecken sind Mitschüler und Nachbarn zuständig.

2 Comments

  1. Przypomniał mi się program, gdzie Jamie Oliver pokazywał brytyjskim nastolatkom seler/cukinię/kalafior z pytaniem Co to jest? Były też pytania w stylu z czego robimy ser albo gdzie rosną pomidory (Jamie’s food revolution albo Jamie’s dream school).
    Zatrważające, że ogromna grupa nastolatków nie znała odpowiedzi na te pytania. Część pochodziła owszem z rodzin patologicznych, część miała na tyle „zapracowanych“ rodziców, że spożywali w domu w większości gotowe produkty do podgrzania w mikrofalówce.
    Być może program Owoce w szkole jest echem tej akcji, bo J. Oliver wziął się za „naprawę“ brytyjskich i europejskich szkół – w planach było wprowadzenie takich właśnie zajęć; aczkolwiek w zamyśle mialy to być małe ogródki szkolne lub chociażby doniczki na parapecie, gdzie rosły by warzywa/owoce + lekcje z gotowaniem/przygotowywaniem tych produktów, a nie eksponaty w woreczkach foliowych.

    1. Vielen Dank für Ihren Kommentar! – Es wäre schön, wenn es sich darum handeln würde, Stadtkindern Gemüse zu erklären. Aber die Schule, aus der das Tütchen kommt, ist ja auf dem Land (in der Nähe von Krakau), und die Kinder hier sehen Hühner, Truthähne und anderes Getier, essen Blau- und Himbeeren direkt vom Busch. Außerdem wird der Quatsch ja weiterbetrieben; erst kürzlich gab’s zwei matschige Paprika-Streifen in einer Tüte, vorher zwei Karottenhälften.
      Es geht tatsächlich um staatlich beorderte Vitamin-Zufuhr.

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