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Karsten Dahlmanns

ego autem et domus mea serviemus Domino

FAZ polonisiert Verurteilte

Im Jahr 2014 überfielen „junge Männer“ einen 81-jährigen Rentner in dessen Haus und folterten ihn, um an dessen Wertsachen und Geld zu gelangen. Der ältere Herr verlor dadurch sein Leben. Nun wurden die Täter erneut verurteilt – nicht wegen Mordes, sondern wegen Raubes mit Todesfolge, bzw. schweren Raubes. Ihre Namen: Almir R., Hasrit S., Madonna R., Meto K., Murat C. (Einer der Genannten war nicht am Tatort, aber an der Planung beteiligt.)

So weit, so schlimm. Eine gesonderte Perfidie leistet sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie macht aus den Verurteilten Polen; wie hier ersichtlich: Jerzy S. und Mariusz F.

Ob dies den „Gehässigkeiten der Tagespolitik“ folgt, wie Ulrich Elkmann vermutet, oder anderen Beweggründen entspringt, die auf Friedrich Engels‘ Gehässigkeit den weniger zahlreichen Völkern Ostmitteleuropas gegenüber und dasjenige zurückgehen, was man als imperiales Gutmenschentum bezeichnen könnte – es scheint, als sei das Wort „Nannymedien“ allzu blaß und freundlich, um dergleichen zu bezeichnen. Auch „Lückenpresse“ trifft’s nicht, denn eine suggestio falsi geht über eine suppressio veri hinaus.

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