Ein freier Mann verteidigt sein Recht, Waffen zu besitzen

Sehen Sie: dies ist Mark Robinson, ein freier Mann, der die Gesetze achtet, Bürger der USA. Hören Sie, wie er sein Recht auf Waffenbesitz verteidigt – mit den klaren, geraden Worten eines Menschen, der keine Seminare belegen mußte, um das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. Er spricht für „die Mehrheit“. Und was er sagt, hat Hand und Fuß:

Wir sind die Ersten, die mit Steuern belegt werden, und die Letzten, wo es um unsere Interessen geht; und wir sind die Ersten, die bestraft werden, wenn so etwas geschieht. (bei 1 Minute 35 Sekunden im Video)

Und:

Sie beschließen ein Gesetz, ich folge dem Gesetz und gebe meine Waffen ab. Und was passiert dann? Die Halb- und Unterwelt auf der anderen Seite der Stadt wird ihre Waffen behalten. (nach 1 Minute 59 Sekunden im Video)

Wie gesagt: Mark Robinson ist ein freier Mann, der die Gesetze achtet.

Jordan Peterson: Zwölf Leitsätze für einen neuen Konservativismus

Trotz der Länge sehr hörenswert. Man muß nicht in allen Teilfragen zustimmen, um aus Jordan Petersons Ausführungen reichen Gewinn zu schöpfen. Es wäre wünschenswert, Vergleichbares einmal aus deutschem Munde und zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland zu hören.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um zu dem Film zu gelangen. Petersons Vortrag beginnt bei Minute 18.

Steinhöfel über das Netzwerk-Durchsetzungsgesetz

Das permanente Operieren mit unbestimmten Rechtsbegriffen wie „Hate speech“ oder „Fake news“ ist deshalb so geschickt, weil es Verunsicherung in die öffentliche Debatte trägt und zur Verängstigung der Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Grundrechte führt.

Ein hörenswerter Vortrag von Joachim Steinhöfel in Berlin. Bitte klicken Sie auf das Bild, um zu dem Film zu gelangen.

The Return to Civilised Teaching, or: „Look on my works, ye Apparatchiks, and despair!“

Roger Scruton:

Buckingham is a unique institution, probably the least politically correct university in Europe, and one that is organized more or less entirely on business principles, paying people like me according to their success in attracting students. […] Founded by Margaret Thatcher, Buckingham was at first more a business school than a fully developed university. Now it has a growing and successful humanities faculty, and takes advantage of the Charter which some neglectful bureaucrat allowed it to obtain in order to validate degrees at both undergraduate and postgraduate level. It is expanding its presence in London, with the use of a building in Gower Street and the possibility of obtaining a permanent home in the centre, within mortar range of the BBC. My own course takes place in a private dining room at a London Club, where the students can enjoy discussion and wine over dinner, supplemented by private tutorials leading to a written thesis on a topic agreed between us. This return to civilised teaching, of people who are really interested in learning, has been a refreshing experience for me, and the success of the first year has encouraged me to offer the course again for the year to come.

Hatespeech, überall Hatespeech

Amadeu-Antonio-Stiftung

Wie kann er nur? ZDF-Mitarbeiter Achim Winter macht sich darüber lustig, was von der Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich – bewußt antiteutonisch – ohne Bindestriche schreibt, als Kampf gegen Hatespeech betrieben wird. Das geht nun gar nicht. Schon springen die ersten Lästermäuler, Zersetzer und Rechtspopulisten auf…

Siehe auch: Manfred Haferburg und Mark Steyn zum Thema.

„Gesicht zeigen!“: Die Welt, wie Uwe-Karsten Heye sie vorfindet

Bosch

Eine der vielen Vereinigungen, die sich am „Kampf gegen Rechts“ beteiligen, ist „Gesicht zeigen!“ Die Botschaft des gleich von zwei Bundesministerien geförderten Vereins ist klar: „Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ Daraus spricht löblicher Eifer – obgleich sich auf die Unstimmigkeit hinweisen ließe, daß auf ein- und derselben Unterseite Rassismus als Nicht-Meinung (sondern Verbrechen) und Meinung beschrieben wird. Die Betreiber verkünden nämlich nicht nur, was bereits genannt wurde, sondern auch:  „Die Idee, dass manche Menschen mehr wert sind als andere – für uns absurd und inhuman.“ Wenn rassistische Auffassung widervernünftig (absurd) sind, sollten sie sich rational widerlegen lassen. Insofern bräuchte es die Bestimmung als Verbrechen nicht. Sondern bloß ein wenig mehr Vertrauen in die segensreichen Folgen der Rede- und Preßfreiheit. Aber diesen Weg verschließen sich die Betreiber durch ein (sehr kontinentaleuropäisches) Mißtrauen der Vernunft gegenüber, wie der den fraglichen Satz jeder argumentativen Wucht beraubende Zusatz „für uns“ andeutet. Logische Unbedarftheit mündet in Freiheitsfeindschaft.

Ein interessanter Verein also, wenigstens unter kulturwissenschaftlichem Aspekt. Schauen wir einige weitere Verlautbarungen von „Gesicht zeigen!“ an. Der Mitbegründer und Vorstandsvorsitzende Uwe-Karsten Heye argumentiert in einem Aufsatz über „Brüssel und die Folgen für die linke Mitte“:

Wie und warum konnte der Hass gegen den Westen, seine Liberalität und Werte derart wachsen? Was treibt junge Muslime in den Dschihad? Warum erklären sie einem Lebensmodell den Krieg, das von der Gleichwertigkeit von Mann und Frau, von individueller Freiheit und Freiheit der Kunst und der Wissenschaft ausgeht? Was hassen die Islamisten so sehr, dass es ihr erklärtes Ziel ist, Europa anzugreifen, es in seinen Grundfesten zu erschüttern, dies auch noch religiös zu verklären, wie in Paris und jetzt in Brüssel?

Es wäre schön, wenn man bei „Gesicht zeigen!“ die Rechten, welche man bekämpft, auch lesen würde. Schlagen Sie Ernst Jüngers „In Stahlgewittern“ auf. Auf der ersten Textseite finden Sie die Passage:

Aufgewachsen in einem Zeitalter der Sicherheit, fühlten wir alle die Sehnsucht nach dem Ungewöhnlichen, nach der großen Gefahr. Da hatte uns der Krieg gepackt wie ein Rausch. In einem Regen von Blumen waren wir hinausgezogen, in einer trunkenen Stimmung von Rosen und Blut. Der Krieg mußte es uns ja bringen, das Große, Starke, Feierliche. (36. Auflage, Stuttgart: Klett-Cotta 1995, S. 7)

Das ist ein ernstzunehmender Hinweis auf den Reiz des Krieges. Man kann dergleichen kritisieren, aber man sollte es nicht ignorieren, nur weil es das eigene, sozialdemokratisch und sozialpädagogisch geprägte Weltbild sprengt.

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Eine stalinistische Teufelei

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Der Mord an den Bandura- und Drehleierspielern

Was ist Totalitarismus? Totalitarismus ist, wenn niemand sicher ist. Auch kein Bandura- oder Drehleierspieler, nicht einmal ein blinder Bandura- oder Drehleierspieler. Dmitrij Schostakowitsch erinnert sich:

…national art was considered counterrevoluntionary. Why? Because it was, like any ancient art, religious, cultic. It it’s religious, then tear it out with its roots. I hope someone will write down the history of how our great native art was destroyed in the twenties and thirties. It was destroyed forever because it was oral. When they shoot a folk singer or a wandering storyteller, hundreds of great musical works die with him. Works that had never been written down. They die forever, irrevocably, because another singer represents others songs.

I am not a historian. I could tell many tragic tales and cite many examples, but I won’t do that. I will tell about one incident, only one. It’s a horrible story and every time I think of it I grow frightened and I don’t want to remember it. Since time immemorial, folk singers have wondered along the roads of Ukraine. They’re called “lirniki” and “banduristy” there. They were almost blind men—-why that is so is another question that I won’t go into, but briefly, it’s traditional. The point is, they were always blind and defenseless people, but no one ever touched or hurt them. Hurting a blind man—what could be lower?

And then in the mid thirties the First All-Ukrainian Congress of Lirniki and Banduristy was announced, and all the folk singers had to gather and discuss what to do in the future. ‘Life is better, life is merrier,’ Stalin has said. The blind men believed it. They came to the congress from all over Ukraine, from tiny, forgotten villages. There were several hundred of them at the congress, they say. It was a living museum, the country’s living history. All its songs, all its music and poetry. And they were almost all shot, almost all of those pathetic blind men killed.

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