Kategorie Stil im Alltag

Soviel zu Mitte, jetzt in den Westen und Südwesten

Weitere Sittenbilder aus unserer exzentrischen Front- und Hauptstadt. Diesmal von Maximilian Tarrach auf seinem Blog Philosophische Auszeit. Zunächst eine kurze Skizze über das Berliner Bürgertum, die wiederum Antiamerikanismus verzeichnet: In Berlin ist man als Bürgerlicher offen und liberal. Man schätzt…

Von abgestanden Feindbildern

Über eine erwartbar „fortschrittliche“ Theater-Inszenierung in unserer glücklosen Hauptstadt (vor dem großen Lockdown) berichtet Juri Tonal auf dem Blog en arrêt!: Die Eintönigkeit und Ideenlosigkeit der antiamerikanischen Kulturszene in Deutschland deutet auf ein tiefsitzendes Ressentiment. […] Willkommen im Berliner Kunstbetrieb.…

Pawlukiewicz, Peterson

Am 21. März 2020 verstarb in Warschau der röm.-kath. Priester Piotr Pawlukiewicz, ein polenweit bekannter und beliebter Prediger und Redner, Verfasser einiger Bücher. Ich kenne ein-zwei Dutzend der vielen, vielen Predigten und Vorträge Pawlukiewiczens, die (in polnischer Sprache) auf Youtube…

Worte, Worte, Worte

Die posttraditionelle Gesellschaft (ge)braucht neue Ausdrucksformen. Das zeigt sich am Verschwinden christlicher Motive und Losungen auf deutschsprachigen Beileidskarten. Wasserumflossene Steine, Nebelschwaden im Nadelwald ersetzen das Kreuz; wattig-unverbindliche Sprüche, Gandhi- oder Schweitzer-Zitate die Christusworte. Selbst der Valentinstag wird modernisiert. In einem…

Verfehlte Schuldzuweisung

Alexander von Schönburg bespricht in Cato 3/2019 Michael Houellebecqs Serotonin. Dabei zitiert er eine Passage aus dem Roman des französischen Schriftstellers, in der am Beispiele Spaniens von Rollkoffern und deren Vorgängern die Rede ist, welche getragen werden mußten, sofern nicht…