Milton Friedman

Autoschlüssel

Zum Diebstahl von über tausend Autoschlüsseln auf dem VW-Gelände in Emden hat Ramin Peymani alles Notwendige gesagt. Es können darüber hinaus aber noch einige Kleinigkeiten bemerkt werden. Zunächst fällt der schöne Begriff „Abgasautos“ in einem Greenpeace-Tweet auf, der in einem von Peymani verlinkten Artikel der Epoch Times eingebettet ist. Ein schönes Wort, „Abgasautos“. Glauben unsere Umwelt- und Klima-Idealisten (in ihrer oft auf Erdölprodukte zurückgehenden Sport- und Funktionskleidung), die Produktion von Automobilen, welche schwere Akkumulatoren an Bord haben, die selbst ja übrigens auch nicht an Bäumen wachsen, sei ohne „Abgase“ möglich? Selbige Frage wäre bezüglich der Gewinnung von Öko-Strom zu stellen, mit dem die Tugendwedler-Karossen betrieben werden sollen, denn Solarpanels und Windkraftwerke bauen sich ja auch nicht von selbst, verbrauchen Landschaft, wollen, wenn sie erst einmal stehen, gewartet oder gar enteist werden, was ebenfalls kaum ohne Ressourcenverbrauch – „Abgase“ – zu verwirklichen sein dürfte.

„I think, you’re taking a lot of things for granted“ (Milton Friedman zu Phil Donahue, hier ab 2 Min. 10 Sek.): Manche Leute setzen da eine ganze Menge voraus, scheint mir.

Der Bildungsauftrag öffentlich-rechtlicher Medien in historischer Perspektive

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Als Winston Churchill ’störte‘. Milton Friedman:

From 1933 to the outbreak of World War II, Churchill was not permitted to talk over the British radio, which was, of course, a government monopoly administered by the British Broadcasting Corporation. Here was a leading citizen of his country, a Member of Parliament, a former cabinet minister, a man who was desperately trying by every device possible to persuade his countrymen to take steps to ward off the menace of Hitler’s Germany. He was not permitted to talk over the radio to the British people because the BBC was a government monopoly and his position was too „controversial“.

(Capitalism and Freedom, Chicago 2002, S. 19.)