Polen

Kürzlich in Krakau

Ein größeres Einkaufszentrum in Krakau, nach zwanzig Uhr, mäßig besucht. Unter den Leuten, die in seinem klimatisierten Innern zwischen den Geschäften flanieren, etwa ein Drittel ohne Maske. Ein weiteres Drittel trägt die Maske über dem Mund, aber unter der Nase. Das übrige Drittel trägt die Maske über Nase und Mund. Einige wenige wünschen größeren Abstand; sie signalisieren es mit ihrem Blick, und die ihnen Begegnenden machen eins-zwei Schritte zur Seite.

Die Anwesenden lassen einander in Ruhe. Keine Rechthabereien gehört. Zwei Security-Leute plaudern entspannt, die muskulösen Arme auf einem Geländer. Ohne Maske. Ein älterer Service-Mitarbeiter tritt hinzu, die Maske unter der Nase, während eine junge Frau vorbeischwebt, deren tadellos plazierte Maske farblich zu ihrem Kleid paßt. Lautsprecher-Durchsagen vom Band erinnern erneut an die Pflicht, Nase und Mund zu bedecken, Abstand zu halten etc., und an dem Stand, der frischgepreßte Fruchtsäfte feilbietet, beginnt man, die Gerätschaften zu säubern.

Soweit die Beobachtungen. Wie Sie das Geschilderte auffassen möchten, liegt ganz bei Ihnen.

Monika Maron im Gespräch mit David Engels

Ein wenig zäh (und, da von bundesdeutscher Internet-Infrastruktur abhängig, mit einigen technischen Schwierigkeiten geschlagen), zudem keine Autorenlesung, sondern ein Interview, aber sehr hörenswert. Bemerkenswert der Unterschied hinsichtlich des intellektuellen Temperaments: David Engels möchte auf große und, von einem Popperschen Standpunkt gesprochen, womöglich allzu große Prinzipien hinaus; Monika Maron folgt einem stärker empirisch-kleinteiligen Ansatz, der im Anschaulichen verbleibt und dem Anschaulichen zu seinem Recht verhilft.

Der verdeckte Lehrplan II

An polnischen Schulen – und nicht nur dort – wirkt eine Vereinigung, die nach Eigenauskunft das Ziel verfolgt, Englischlehrer durch einen großen Wettbewerb dabei zu unterstützen, ihre Schüler zum Erlernen des Insel-Idioms zu bringen: The Big Challenge. Die Sache nahm vor reichlich zwei Jahrzehnten in Frankreich ihren Anfang. Inzwischen beteiligten sich europaweit, so die einschlägige Website, über 630.000 Schülerinnen und Schüler daran.

Schön und gut. Wenn nur gewisse Aspekte der löblichen Unternehmung inzwischen nicht zum bestätigenden Exempel für Robert Conquests Zweites Gesetz der Politik geworden wären, das da lautet:

Any organization not explicitly and constitutionally right-wing will sooner or later become left-wing.

(Jede Organisation, die nicht dezidiert und der Verfassung nach liberal-konservativ ist, wird früher oder später zum Sprachrohr linker, also sozialistischer und/oder ökologistischer Ideen.)

Was ich meine? Mir ist ein Kalender in die Hand gefallen, den The Big Challenge unters beschulte Volk bringen läßt. Er heißt „The Wildlife of Australia 2021-22“ und zeigt einige schöne Bilder, die dort geschossen wurden. Am Fuß jeder Bild- und Kalenderseite aber gibt es zumeist dreizeilige Propaganda-Sprüche, die mit dem jeweiligen Bild rein gar nichts zu tun haben, etwa:

Put on an extra layer of clothing instead of turning up the heating. It will save money, energy and the earth’s natural resources. Plus, everyone loves a Christmas jumper.

(Zieh Dir etwas über, statt die Heizung hochzudrehen. Das spart Geld und Energie, und es hilft, die Rohstoffe der Erde zu bewahren. Außerdem liebt jeder einen Weihnachtspullover.)

Oder:

In the USA alone, people use 500 Million plastic straws every day! Many of these straws end up in the oceans, killing sea animals who mistake them for food.

(Allein in den Vereinigten Staaten werden jeden Tag 500 Mio. Plastikstrohhalme verbraucht. Viele dieser Strohhalme gelangen in die Ozeane, wo Tiere an ihnen sterben, weil sie sie für Nahrung gehalten haben.)

Man solle stattdessen Bambus- oder Metallstrohhalme gebrauchen.

Cute. Während europäische Schülerinnen und Schüler durch solche Kalendersprüche auf Linie gebracht werden (sollen), entstehen anderswo neue Kohle- und Sonstwiewaskraftwerke, deren Emissionen derartiges Virtue Signalling in dicken braungrauen Schwaden verschwinden lassen. Darin eben besteht der Unterschied zwischen privatem Religionssurrogat, Ihrer ganz privaten Öko-Erlösung, und geschichtlichen Kräften makroökonomischen Zuschnitts. Von den rein machtpolitischen Konsequenzen dessen, was hier geschieht, ganz zu schweigen.

Zudem wäre zu eruieren, zu welchen Anteilen der Plastikmüll in den Ozeanen aus westlichen Ländern stammt, bevor europäischen Jugendlichen ein schlechtes Gewissen gemacht wird, weil ihnen ein Milchshake besser durch einen Plastikstrohhalm schmeckt.

Wie dem auch sei. Wenn Sie glauben, Ihr Kind lerne bei solchen Wettbewerben ausschließlich Englisch, sind Sie hiermit eines Schlechteren belehrt. Und, nein, nicht jeder steht auf Weihnachtspullover.

(Hier finden Sie: Der verdeckte Lehrplan (I).)

Ausrufezeichen

Ein drolliges Akzidens des Lebens in Polen ist der hiesige Gebrauch von Ausrufezeichen. Viele Polen lieben es, gleich mehrere Ausrufezeichen zu setzen, etwa „Dziękuję!!!“ (Ich bedanke mich.) oder „Uwaga!!!!!“ (Achtung!). Die Sache scheint mir insofern bemerkenswert, als sie rein gar nicht zur doch eher leisen Art vieler Bürger meines Gastlandes passen will; immer wieder fallen Besucher aus meinem Herkunftsland dadurch auf, daß sie zu laut (und ‚laut‘) auftreten.

Zuweilen findet man sich in und um Krakau oder in Oberschlesien vor Glastüren wieder, hinter deren Scheibe ein horizontales A4-Blatt in Augenhöhe angebracht worden ist. Das sollte genügen, um Aufmerksamkeit zu heischen. Dennoch – oder zur Sicherheit – liest man darauf oft erst einmal „Uwaga!!!“ oder „Uwaga!!!!!“, bevor die eigentliche Information übermittelt wird. Vielleicht handelt es sich dabei um einen ironischen Kommentar zum Phänomen der Redundanz. Es gibt ja bekanntlich keine arbeitslosen Philosophen. Haben sie hier ein Betätigungsfeld gefunden?

Wie dem auch sei: Ich habe etwas gegen Ausrufezeichen. (Hätte ich hier eines setzen sollen?) Man sollte sich ihrer selten bedienen, damit der Text nicht schreit. Es mag angemessen sein, „Herzlichen Dank!“ zu setzen, um seiner Emotion Nachdruck zu verleihen. Aber jenseits solcher Fälle kann man getrost darauf verzichten.

Theodore Dalrymple bringt die Sache auf den Punkt (auf den Punkt, nicht auf ein Ausrufezeichen):

I once read a sentence of Coleridge, the great romantic poet, that described his supposed agonies, and in which there were seventeen exclamation marks. No sentence that contains seventeen exclamation marks can be telling the truth, but it was an invitation to anyone who thought that he suffered more than Coleridge to use eighteen such exclamation marks in a sentence in order to prove it.

(Einst habe ich einen Satz des großen Dichters der Romantik Samuel Taylor Coleridge gelesen, in dem er beschrieb, was er für seine Leiden gehalten werden wissen wollte. Diesem Satz folgten siebzehn Ausrufezeichen. Kein Satz, der siebzehn Ausrufezeichen enthält, teilt die Wahrheit mit. Solch ein Satz bildet allenfalls eine Einladung an jeden, der meint, mehr als Coleridge gelitten zu haben, nun achtzehn Ausrufezeichen in einem Satz zu gebrauchen, um es zu beweisen.)

David Engels: A gdyby tak Polska domagała się praworządności w UE?

…a tymczasem we wszechświecie równoległym wydarzyło się co następuje:

Biorąc pod uwagę ostatnie wydarzenia w Europie Zachodniej, polski rząd ostrzega przed kryzysem demokracji w UE i apeluje o ogólnoeuropejską „tarczę ochronną dla praworządności”. W szczególności Niemcy i Francja są „powodem największego niepokoju” – powiedział w wywiadzie rzecznik polskiego rządu. „Wewnątrz Unii Europejskiej dostrzegamy proces postępującej degradacji wolności, praworządności i demokracji.” Polska i jej partnerzy nie mogą już dłużej przyglądać się temu bezczynnie i mają obowiązek udzielania obywatelom krajów sąsiednich wszelkiej niezbędnej pomocy w celu wzmocnienia tam struktur demokratycznych.

Pełny tekst na stronach Tygodnika Solidarność. Deutsche Version auf der Achse des Guten.

Photographie: Paweł Czerwiński (Unsplash), Hala Stulecia / Jahrhunderthalle in Wrocław / Breslau.

Pawlukiewicz, Peterson

Am 21. März 2020 verstarb in Warschau der röm.-kath. Priester Piotr Pawlukiewicz, ein polenweit bekannter und beliebter Prediger und Redner, Verfasser einiger Bücher. Ich kenne ein-zwei Dutzend der vielen, vielen Predigten und Vorträge Pawlukiewiczens, die (in polnischer Sprache) auf Youtube zu finden sind und Abertausende Views gesammelt haben. Jeder dieser Filme, den ich gehört habe – denn natürlich geht’s um die Tonspur -, war ein Gewinn.

Wenn man über die Gründe des Erfolgs nachdenkt, dessen sich Pawlukiewicz erfreuen durfte, fällt eine Ähnlichkeit auf: Sein Stil gleicht jenem Jordan Petersons, womit hier auch der Peterson der Vorlesungsmitschnitte, der Peterson vor dem Bestseller-Autor gemeint ist. Damit soll natürlich nicht gesagt sein, daß der Eine den Anderen, der Andere den Einen imitiert habe oder die Unterschiede zwischen Theologie und Psychologie vernachlässigenswert seien. Es geht um pure Koinzidenz, die gleichwohl auf Bemerkenswertes stößt.

Zum einen der – scheinbare! – Impromptu-Charakter des Vortrages selbst. Beide Redner sprechen frei, lesen nicht ab; Anekdoten und persönliche Reminiszenzen sorgen für Authentizität, während der gehörige Abstand zu sich selbst und Ironie Sentimentalität und Selbstverliebtheit verhindern. Wiewohl beide Redner unmittelbaren Kontakt zu Ihren Adressen herstellen, diese auch ansprechen, hat man den Eindruck, beiden Rednern beim Verfertigen und Vervollkommnen ihrer Gedanken zuzuhören, ihnen bei diesem Tun gleichsam über die Schulter zu blicken. Dieser Blick in die „Werkstatt“ ist von großem Reiz. Eine während des Vortrags, mit dem Vortrag wachsende Rede lebt; sie hat nichts elend Langweiliges. Soviel zum Äußeren.

Zum anderen, und das ist das Wichtigere, vermeiden beide Redner eines: die Trivialisierung, ja Verniedlichung dessen, wovon sie sprechen. Sie heben hervor, daß sie von bedeutenden Herausforderungen berichten, die bestanden sein wollen. Und bestanden werden müssen, sofern nicht diejenigen, an die sie sich wenden, ihr Leben in lauwarmer Gleichgültigkeit ertränken wollen.

Radosław Gajdas und Natalia Szcześniaks empfehlenswerter Architektur-Vlog

Prokrastination ist Freiheit, und sie trägt Früchte. So bin ich vor einiger Zeit auf den Videoblog von Radosław Gajda und Natalia Szcześniak gestoßen. Hier werden interessante Geschichten über Gebäude und Städte erzählt – voller Leidenschaft für die Sache, mit bemerkenswerter (auch technischer) Eleganz, dem Blick für das Wesentliche und ebenjene Kleinigkeiten, die ein Gemäuer oder eine Ansammlung von Gemäuern liebenswert machen. Leider sind diese Vlogs „nur“ auf Polnisch verfügbar, wenn man von derzeit 16 Filmen in englischer Sprache oder mit englischen Untertiteln absieht. Aber auch den des Polnischen Unkundigen empfiehlt sich ein Blick hinein.

Die nachfolgenden beiden Episoden habe ich mir angeschaut und kann sie besten Gewissens empfehlen.

Globalisierungsetüde

Da sitzt dieser sportlich wirkende Mann um die Dreißig bei Ikea in Katowice, seine sympathisch anmutende Frau nebst fröhlich plappernden Kindern um sich, und trägt ein T-Shirt mit dem (von Seiten des Produzenten, als Element des Designs) durchgestrichenen Schriftzug „Globalization“, unter dem eine kaum sachlich zu nennende Definition des inkriminierten Prozesses erscheint, gleichfalls in englischer Sprache; er sucht etwas in seinem Smartphone. Das also ist Globalisierungskritik: Wenn ein Mann aus Polen in einem schwedischen Möbelhaus auf die Oberfläche seines koreanischen, chinesischen, japanischen oder amerikanischen Smartphones blickt, während sein in Bangladesh oder Vietnam hergestelltes T-Shirt verkündet, was von alledem zu halten sei, und ein aus Deutschland stammender Metöke ihn beobachtet.

(Bild: jplenio auf Pixabay.)

Der Blick für’s Detail

Der zweisprachige Tumblr-Blog „Life of Architecture“ (Englisch/Polnisch) lädt dazu ein, den Blick für architektonische Details zu schärfen. Die Aufnahmen stammen aus Krakau und anderen Städten oder Gegenden im Süden Polens. Schauen Sie vorbei – bei dem Blog, aber auch sonst -; es lohnt sich. Er enthält keine Reblogs, sondern nur Original-Postings. Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie dort Angaben zu den abgelichteten Gebäuden, teils mit einigem über deren Historie.

(Wiedergabe-Genehmigung.)

Neulich in Krakau

Ein beliebiger Abend in der letzten Woche. Menschenmassen schieben sich durch Krakaus Altstadt, die immer mehr an eine Mischung aus Freilichtmuseum und Freizeitpark mit Alkoholausschank gemahnt. Gut, daß ich mit meiner Familie hier bin – das Eis in der alteingesessenen Konditorei am Hauptmarkt, gleich bei der Einmündung der Grodzka-Straße schmeckt großartig -, so habe ich Ruhe vor den Anquatschern und Anquatscherinnen, die, wie es scheint, alle nicht in weiblicher Begleitung durch die Stadt schlendernden Männer unter siebzig zum Besuch von Etablissements veranlassen wollen, in denen nicht nur gegessen und getrunken wird. Die seit einiger Zeit mit ungemein grellen LEDs auf der Unterseite versehenen Pferdedroschken haben Schwierigkeiten, an der Gruppe von Breakdancern vorbeizufahren, die den Gästen eines der vielen Restaurants, die Tische auf den Rynek Główny gestellt haben, zu überlautem Utz-Utz-Utz ihre Künste darbieten, ob jene wollen oder nicht. Dicht aufeinander folgende Grüppchen von Engländerinnen und Engländern, an denen ein Dalrymple seine (melancholisch gebrochene) Freude hätte, vervollständigen das Bild; es gibt inzwischen eine Reihe von Kneipen, die sich speziell auf diese Klientel ausgerichtet hat, während andere Lokale mit dem Hinweis „No Stag/Hen Parties“ die Sache im Zaum halten wollen. Ältere Deutsche tauchen auch auf; man erkennt sie daran, daß sie beigefarbene Westen tragen und die Männer mit ihrer jeweiligen Frau, die Frauen mit ihrem jeweiligen Manne so rein gar nichts zu tun zu haben scheinen.

Kurzum: es steht nicht zum Besten – oder allzu gut – um die Innenstadt von Krakau, selbst wenn handfeste Skandale wie jener selten sind, als sich im März 2019 eine Gruppe von so-gut-wie-nackten Touristen, die Englisch sprachen, in einer Droschke um den Rynek kutschieren ließ; und natürlich ließen die Herren es sich nicht nehmen, nach der Fahrt über den Hauptmarkt zu stolzieren. – Eher überkommt eine gewisse Schwermut den Metöken, der sich an das vergleichsweise stille und, bei aller Beschränkung der Mittel und mancher Bausünde um die Innenstadt herum, trotzig-elegante Krakau vor anderthalb Jahrzehnten erinnert.

Mitten in dem Getriebe steht die winzige, gut zehn Jahrhunderte alte Sankt-Adalbert-Kirche (Kościół św. Wojciecha) – auf der linken Hälfte der Postkarte, die Sie oben sehen, zwischen den Bäumen. Sie ist am Abend geöffnet. Immer wieder sehe ich, etwa zehn Meter seitlich des Eingangs zur Kirche stehend, wie Touristen in Sightseeing-Absicht die Hand an der inneren Tür haben, deren Scheiben einen Blick in das Innere des nur einige Meter breiten und langen Kirchleins erlauben, sie öffnen wollen und in der Bewegung innehalten. Selbst ihre Miene gefriert, für einen Augenblick wenigstens. Dann gehen sie, einen zutiefst verwirrten, besser noch: befremdeten, durch das Fremde berührten Eindruck machend, bis sie das Gesehene durch einige Schüttelbewegungen des Hauptes verscheuchen, entweder fort, zurück in das Getriebe. Oder ihr Leib strafft sich, und sie treten ein. Das ist der seltenere Fall.

Was geschieht in dieser Kirche? Schauen Sie auf ihre Website, die sie – natürlich – hat, denn Polen ist ein sehr modernes Land:

My, młodzi chrześcijanie, pamiętając o wielkiej historii Krakowa, nie chcemy, aby w naszym mieście propagowana była nieczystość i by nakłaniano nas do grzechu. […] [C]hcemy się razem modlić o moralną odnowę Miasta Królów Polskich. Od dwóch lat spotykamy się codziennie przed Panem Jezusem w Najświętszym Sakramencie i prosimy Go, aby uzdrowił nasze Miasto i przebywających w nim ludzi – mieszkańców i przejezdnych.

(Wir sind junge Christen, die sich der bedeutenden Geschichte Krakaus erinnern. Darum wünschen wir nicht, daß in unserer Stadt moralische Unreinlichkeit propagiert und zur Sünde veranlaßt werde. Wir wollen gemeinsam für eine moralische Erneuerung Krakaus, der Stadt der polnischen Könige, beten. Seit zwei Jahren versammeln wir uns an jedem Tag vor Christus, unserem Herrn, im Allerheiligsten Sakrament und bitten Ihn, daß er unsere Stadt und die Menschen in ihr gesunden lasse – sowohl die Einheimischen, als auch die Durchreisenden.)

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Bild: Blick über den Hauptmarkt zum Wawel (Ansichtskarte, ca. 1933) Quelle: Zbiory Specjalne, Biblioteka Naukowa PAU i PAN w Krakowie. Własność: Polska Akademia Umiejętności. Prawa autorskie: Utwór w domenie publicznej.