Die Stimmenpumpe

Bill Whittle

Vor einiger Zeit bin ich mit einem guten Freund durch ein Städtchen in Südwestdeutschland geschlendert. Er wollte sich durchaus nicht von meiner Ansicht überzeugen lassen, daß der Sozialstaat, wie er derzeit besteht, (1) überflüssig, (2) schädlich und (3) unmoralisch sei…

Transkript hier.

Die sechs Widersprüche des US-amerikanischen Sozialismus

Auf „The People’s Cube“ beschreibt „Red Square“ in Anlehnung an sowjetische Witze die sechs Widersprüche des Sozialismus in den Vereinigten Staaten von Amerika:

[1] America is capitalist and greedy – yet half of the population is subsidized.

[2] Half of the population is subsidized – yet they think they are victims.

[3] They think they are victims – yet their representatives run the government.

[4] Their representatives run the government – yet the poor keep getting poorer.

[5] The poor keep getting poorer – yet they have things that people in other countries only dream about.

[6] They have things that people in other countries only dream about – yet they want America to be more like those other countries.

Continue reading →

Christian Graf von Krockow: Drei Blicke auf Preußen

Langensalza

„Die Deutschen in ihrem Jahrhundert 1890-1990“ ist ein bemerkenswertes Buch. Es bietet eine Fülle nachdenklicher Passagen, die selbst dort, wo man seinem Verfasser Graf von Krockow nicht zustimmen möchte, bedenkenswert sind. Zumal auch der Ton des Werks angenehm wirkt; man hat den Eindruck, einem gelehrten und kultivierten Manne zu lauschen, wie dieser seine Gedanken entwickelt.

Es folgen drei Passagen aus dem Werk des Grafen, die von Preußen handeln. Deren erste weist darauf hin, was Preußen nicht ist:

Hitler behauptet, daß er die preußische Armee zum Vorbild nimmt. Dort aber gab es den absoluten und blinden Gehorsam der Befehlsempfänger gerade nicht. Es galt vielmehr die Eigenverantwortlichkeit in der Ausführung – wie die Anekdote aus der Schlacht bei Königgrätz anschaulich macht: Ein Major hat etwas Unsinniges getan und beruft sich auf den Befehl, der ihm erteilt wurde. Doch er bekommt zu hören: „Herr, dazu hat Sie der König von Preußen zum Stabsoffizier gemacht, daß Sie wissen, wann Sie einen Befehl nicht ausführen dürfen!“

Continue reading →

„Hallo!“ Über verbalen Egalitarismus

Es ist mir nicht erinnerlich, wann die Deutschen begonnen haben, sich der Wendung “Guten Tag” zu entledigen.

In Niedersachsen jedenfalls wirkt man inzwischen über die Maßen förmlich, wenn man wagt, etwas anderes als “Hallo!” zu sagen. “Hallo!” hört man von der ältlichen Bäckersfrau, “Hallo-ho!” flötet die gutgelaunte Fleischerei-Fachverkäuferin, ein sachlich-zuversichtliches “Hallo!” weiß der Oberarzt anzubringen. Als seien wir alle eine große Familie  – von Störenfrieden wie Thilo Sarrazin abgesehen.

Continue reading →