Schlagwort Helmut Schoeck

Licht und Schatten. Eine Sieferle-Rezension

Der „Eiertanz“ (Popper 1984: 109) um Rolf Peter Sieferles 2017 im Verlag Antaios erschienenes Büchlein Finis Germania, zwischenzeitlich persona non grata auf der Bestsellerliste von Norddeutschem Rundfunk und Süddeutscher Zeitung, ist weithin bekannt (Müller 2017, Wang 2017). Die gegenwärtige Rezension…

Schoeck über Adorno

Helmut Schoeck bemerkt über Theodor W. Adorno und die, von dort betrachtet, dunklen Seiten der Suhrkamp-Kultur: Ausgerechnet dem Starkritiker und Verächter der gewinnorientierten Privatwirtschaft, Theodor W. Adorno, bestätigte Joachim Günther im Nachruf in der „Frankfurter Allgemeinen“, wie sehr Adorno ein Kapitalist war,…

Schoeck und Scheler

Studia Neofilologiczne, VIII (2012), S. 61-74 (PDF) Der Soziologe Helmut Schoeck (1922-1993) nimmt in seinem Hauptwerk Der Neid[1] mehrmals Bezug auf Max Schelers vor dem ersten Weltkrieg erschienene Studie Das Ressentiment im Aufbau der Moralen,[2] einer „bohrenden, elastischen, brillant einsichtsreichen…

„Hallo!“ Über verbalen Egalitarismus

Es ist mir nicht erinnerlich, wann die Deutschen begonnen haben, sich der Wendung “Guten Tag” zu entledigen. In Niedersachsen jedenfalls wirkt man inzwischen über die Maßen förmlich, wenn man wagt, etwas anderes als “Hallo!” zu sagen. “Hallo!” hört man von…